Kleingruppen

Workshop

Psychoanalytischer Workshop

Die Ethik, die Psychoanalyse, das Sexuelle und die diversen Sexualitäten

Die Psychoanalyse geht davon aus, dass sich die Psychoanalytiker*in von moralischen Normen und Werturteilen distanziert. Im Weiteren liegt das subversives Potential der Psychoanalyse genau darin, dem Normativen in der Gesellschaft nicht zu entsprechen. Es geht darum, dass sich eine Analysandin oder ein Analysand zu einem freien Individuum entwickeln kann. Die Psychoanalyse muss also ohne Moral, oder aber mit einer wertneutralen (also nicht bewertenden) Moral, auskommen, um dem psychoanalytischen Denken treu zu bleiben. – Der Moral als Normebene – also der gesellschaftlichen Normativität – entspricht die Ethik als Reflexionsebene, welche Fragen zur Normativität stellt und diese nicht einfach als gegeben akzeptiert. Im diesjährigen psychoanalytischen Workshop möchte ich zusammen mit den Teilnehmer*innen darüber diskutieren, welche Fragen die Ethik zur Psychoanalyse im Zusammenhang mit der Triebtheorie und dem Sexuellen stellen kann. Wie kann die Ethik zu einem wertneutralen Denken in der Psychoanalyse beitragen? Denn vor Vorurteilen und Befangenheit ist keine Psychotherapeut*in und keine Psychoanalytiker*in gefeit. Deshalb eine der Fragen: Wie gehen wir als Analytiker*innen und Psychotherapeut*innen mit den vielen Formen der Sexualitäten um? Der Kern wird also das Thema des Fremden im Andern, sowie das eigene Fremde, berührt durch den Anderen, sein. Der Workshop richtet sich an Psychotherapeut*innen und Psychoanalytiker*innen. Von den Teilnehmer*innen wird erwartet, dass sie eigene klinische Fälle vorstellen, anhand derer wir in der Gruppe Übertragungsfragen aller Art diskutieren und in Zusammenhang mit dem Thema Ethik im psychoanalytischen Denken bringen wollen.

KOELLREUTER Anna, Dr.in phil. und Dipl.-Psych.in HAP (Hochschule für Angewandte Psychologie) Zürich. Psychoanalytikerin und Klinische Psychologin in eigener Praxis und Mitglied des Psychoanalytischen Seminars Zürich. Publikationen zur Frau-Frau-Analyse, zur Analytikerin im Analyseprozess und zur Triebdynamik in der Analyse. Publikationen u.a.: „Das Tabu des Begehrens. Zur Verflüchtigung des Sexuellen in Theorie und Praxis der feministischen Psychoanalyse“, Psychosozial-Verlag, Giessen, 2001. „Wie benimmt sich der Prof. Freud eigentlich? Ein neu entdecktes Tagebuch von 1921 historisch und analytisch kommentiert“, PsychosozialVerlag, Giessen, 2009.

Zen-Projekt für Therapeutinnen und Therapeuten

Solange du einen Körper hast, solange leidest du.“ (Bodhidharma)


Das Leben beinhaltet die Sprache, diese aber nicht das Leben. So liegt dem Bewussten Sein nicht das Begriffliche zugrunde, sondern spürendes, erkennendes bewusstes Sein, und dieses ist grundlegend reflexiv. Wahres Begreifen findet vor den Begriffen statt. Es ist das Zuhause-Sein vor der Sprache, das dem Sprachlichen seinen Sinn verleiht. Kehrst du dieses um, erkennst du nur noch das was die Worte hergeben, diskriminierst du das Leben. Siehe deine Worte als stellvertretend an für das Reale, und der dem Bewussten Sein zugrunde liegende Realitätssinn wandelt sich in endloses sinnentleertes Plappern. Dabei existieren weder ein Gegensatz noch ein Konflikt zwischen dem Imaginären, Vorgestellten, Abstrakten, Sprachlichen und dem spürenden, atmenden, wahrnehmenden Bewussten Sein, sondern lediglich ein Inbalance. Lacan hatte Recht, als er das Anhaften an der im Kindesalter verlorenen Integrität als infantil kennzeichnete. Doch es ist gleichermaßen infantil, auf einen frühkindlichen Verlust zu beharren, der in Wahrheit hier und jetzt stattfindet. Da achtsames Sein sich jederzeit im Körperlichen ausdrückt, und das Wort Haltung das Geistige ebenso umfasst wie das Körperliche, geht es im Zen-Projekt um eine Klärung von Verständnisfragen, um die kontemplative Praxis des Sich-Einlassens auf sich selbst in Form tiefer Gelassenheit sowie um jene Aufrichtung, mit der das Leben die Schwerkraft beantwortet. Es wird sich in dieser Woche zeigen, dass auch aus psychotherapeutischer Sicht das Leben selbst die Antwort darstellt.

PS. Bringen Sie bitte eine Decke mit und – und wenn vorhanden: ein Sitzkissen.

WALTER Gerhard, geb. 1944, initiierter Zen-Lehrer, 8. Dan Aikido, abgeschlossenes Design-Studium an der UdK Hamburg, hat über viele Jahre immer wieder in japanischen Zen-Klöstern gelebt und als Meisterschüler bei alten Aikidomeistern gelernt, leitet seit über 40 Jahren einen eigenen Aikido-Zen Dojo in Berlin, langjährige internationale Lehrtätigkeiten, u. a. an der Schaubühne Berlin, UdK Berlin, über mehrere Jahre Lehrauftrag (FB Ethik) an der Universität Oldenburg. www.zen-projekt.de und www.aikido-zen.de

Selbsterfahrungsgruppen

Analytisches Psychodrama*

Die Verbindung von Psychoanalyse bzw. Gruppenpsychoanalyse mit Psychodrama eröffnet einen besonderen Zugang zu latenten Bereichen der Persönlichkeit und ermöglicht vor allem Antworten auf Fragen zum eigenen Selbstbezug und zur Beziehung zum Anderen (wie stehe ich zu mir, was bedeutet der Andere für mich und was will ich für ihn bedeuten?).
Die szenisch-expressive Darstellung der von der Gruppe gemeinsam erarbeiteten Phantasien, in denen jedes Gruppenmitglied die von ihm frei gewählte Rolle spielt und in die auch die Gruppenleitung stets miteinbezogen ist, lässt prägnant und anschaulich aktuelles Erleben auch in seinen unbewussten Dimensionen als Übertragungsphänomen hervortreten und führt es auf seine Entstehungsgeschichte zurück.
So wird auch Raum für die Artikulation verloren geglaubter Gefühle und für Ansätze zur Überwindung ständig wiederkehrender Konflikte geschaffen.

RUHS August, Univ.-Prof., Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychoanalytiker (IPV), Gruppen-psychoanalytiker, Psychodramalehrtherapeut. Bis 2011 stellv. Leiter der Univ.-Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinuniversität Wien. Ehem. Vorsitzender des Wiener Arbeitskreises für Psychoanalyse. Mitbegründer und Vorsitzender der „Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule“, Mitherausgeber der Zeitschrift „texte. psychoanalyse. ästhetik. kulturkritik“.

Das Erbe unserer Ahnen - Transgenerationale Weitergabe*

Worte springen wie die Affen von Baum zu Baum,
aber in dem dunklen Bereich, wo man wurzelt,
entbehrt man ihrer freundlichen Vermittlung. 
(Robert Musil)

Transgenerationale Weitergabe mutet oft mystisch und archaisch an. Jenseits von expliziter Sprache beruht ihre Wirkung auf impliziter Kommunikation zwischen den Generationen. Gerade das Nicht-Gesagte, das Undenkbare, die Leerstelle, das Geheimnis enthalten oft  hochemotionale, bedeutsame Information. Basis für soziale Vererbung ist der Beziehungs-kontext – also die Verbundenheit und Loyalität in unseren Familien.
Keine Ahnung von den Ahnen? In diesem Seminar werden vielfältige Erfahrungsangebote mit Reflexionsformen verknüpft, um unerforschte Bereiche des persönlichen und kollektiven transgenerationalen Wissens erfahrbar und erfassbar zu machen. Die Arbeit mit dem Körper ist dabei zentral. Prägende generationenübergreifende Muster und Vernetzungen werden handelnd und fühlend wahrnehmbar, ebenso Phänomene wie verdeckte Aufträge, Botschaften oder Tabus. Sie finden Bilder, Sprache und Reflexion. Es erwartet Sie eine geführte Reise in eine verborgene, vielleicht verbotene Welt abseits des Offensichtlichen – von heute über gestern nach morgen  und retour – über Verdichtungen und Sichtungen zu Lichtungen. Methoden und theoretischer Background: Psychoanalytische Selbstpsychologie, Analytische Körper-psychotherapie, Bindungs- und Mentali-sierungstheorie, Dialogisch-Systemische Aufstellungsarbeit, Dynamische Gruppenpsychotherapie.

STOXREITER Karl, Dr. phil., Jg. 1954, A-4020 Linz, Graben 25, Psychotherapeut, Gesundheits-, klinischer und Organisationspsychologe, Supervisor (ÖVS), Coach, Teamentwickler. Methoden: Bioenergetische Analyse, Analytische Körperpsychotherapie, Gruppendynamik & Gruppenpsychotherpie (ÖAGG), Transpersonale Psychologie/ Psychotherapie (ÖATP). Freie Praxis in Linz, Arbeitsschwerpunkte: Krankenhäuser und psychosozialer Bereich.

LAAHA-SUCHAR Gerlinde, Jg. 1965, Psychoanalytikerin, Lehranalytikerin im Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie, PSY3-Lehrtherapeutin der ÖÄK, Psychotherapeutin und Supervisorin in freier Praxis in Graz und Wien.

Gestalttherapeutische Gruppe*

Im geschützten Rahmen der Gruppe werden die eigenen Wahrnehmungsfähigkeiten und zwischenmenschlichen Kontaktmuster bewusster erlebt und neue Handlungsmöglichkeiten entdeckt. Problematische Lebenssituationen werden im Zusammenhang mit der eigenen Lebensgeschichte betrachtet und deren persönliche Bedeutung für die künftige Lebensgestaltung gesucht.
Nach den drei „E‘s“ der Gestalttherapie (sie ist experimentell, existentiell und erlebnisorientiert) werden Alternativen zu alten Lösungen ausprobiert. Der Zugang zu den eigenen kreativen Ressourcen und die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung gehören zu den Zielen dieser Gruppe. Die Methoden können gestalttherapeutische Rollenspiele und Darstellungen, Traumarbeit und den Einsatz von künstlerischen Materialien einschließen.
 
WIMMER Beatrix, Mag.a phil. Jg. 1963, Psychologin, Gestalttherapeutin in freier Praxis seit 1998, Vorsitzende der Europäischen Vereinigung für Gestalttherapie (EAGT), stv. Vorsitzende der Österreichischen Vereinigung für Gestalttherapie (ÖVG). Aus- und Fortbildungsbildungstätigkeit in Nepal, Finnland und der Schweiz, Autorin & Herausgeberin von Publikationen zu Themen der Gestalttherapie.

URBAN Egon, Dr. phil., geb. 1958, Gestalttherapeut in freier Praxis in Wien und Scharnstein (OÖ), Gründungsmitglied der Österr. Vereinigung für Gestalttherapie (www.oevg-gestalt.at), Psychologe, arbeite schwerpunktmäßig mit Kindern und Jugendlichen, jahrelange Begleitung von Camps der österreichischen Kinderkrebshilfe.

Hypnosepsychotherapie*

Veränderte Bewusstseinszustände sind in vielen Kulturen Bestandteil von Heilungsritualen. Die moderne Hypnosepsychotherapie nutzt das in unterschiedlichen Bewusstseinszuständen liegende wertvolle Potential auf systematische Weise. Im Seminar lernen die TeilnehmerInnen hypnotische Trance als Weg zur Selbsterforschung kennen, auf dem wir in die Vergangenheit und die Zukunft reisen und inneren Kindern, alten Weisen, Helfergestalten und anderen Persönlichkeitsanteilen begegnen.
Wir werden den inneren Kindern Geschichten erzählen und uns auf spielerische Weise den Landschaften, Gärten und Wegen unserer Innenwelt zuwenden. Wir werden uns auch immer wieder in der Gegenwart verankern, indem wir auf achtsame Weise unseren Körper und die Landschaft Bad Gleichenbergs im Hier und Jetzt wahrnehmen. Trancen und der unmittelbare Kontakt mit uns selbst, mit unseren Ressourcen und Potentialen, mit anderen Menschen und der Natur können Freude und Dankbarkeit aufkommen lassen.
 
HARRER Michael, Dr., FA für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeut (Hypnosepsychotherapie, Katathym Imaginative Psychotherapie) und Supervisor in freier Praxis in Innsbruck; Lehrtherapeut für Hypnosepsychotherapie(ÖGATAP); Autor von Büchern zum Thema Achtsamkeit u.a. zu Hypnose und Achtsamkeit; www.achtsamleben.at.

Illusion und Magie - Pferdegestützte Systemische Selbsterfahrungsgruppe*

Pferde haben von jeher die menschliche Phantasie beflügelt. Man findet sie in Märchen und Mythen oder als Archetypen. Die unmittelbare Begegnung mit Pferden kann sowohl Ängste wie auch tiefe Sehnsüchte aktivieren.
In unseren Seminaren haben wir immer wieder beeindruckende und fast magisch anmutende Momente erlebt. TeilnehmerInnen waren fasziniert von dem, was sie durch die Arbeit mit den Pferden über sich selbst erfahren durften. Doch so wie Illusion und Magie nicht willentlich erzeugt werden können, so ist es auch in der Arbeit mit Pferden: Es braucht die Gelegenheit, die Bereitschaft und den Raum - alles entsteht im Hier und Jetzt.
Pferde sind Meister des Spiegelns und der Resonanz. Sie nehmen uns „Ganz“ wahr, nicht nur unsere äußere Erscheinung.
In dieser Pferdeunterstützten Systemischen Selbsterfahrungsgruppe nützen wir die Magie der Pferde, um systemische Haltung, systemische Ansätze und systemische Methoden sichtbar zu machen.

Es handelt sich hierbei um kein Reitseminar und es sind auch keine Vorerfahrungen mit Pferden notwendig - nur Outdoorkleidung. Wir arbeiten zumeist vom Boden aus.

Die Pferdeeinheiten finden in St. Martin a. d. Raab statt - ca. 1/2 Auto- Stunde von Bad Gleichenberg entfernt.

EGGER Ingrid, MSc, Lehr- und Psychotherapeutin für Systemische Familientherapie der ÖAS. Besitzerin der Therapiepferde und Co-Therapeut_innen. Ausbildung für Pferdeunterstützte Psychotherapie EAGALA. Fachtherapeutin für Pferdegestützte Psychotherapie (IPTh Konstanz)

IBELE Klaus, Mag., Klinischer und Gesundheitspsychologe; Dipl. Coach; Zert. EmotionalKörper-Lehrtherapeut. Freie Praxis in Graz und am Sonnriegelhof. Fachtherapeut für Pferdegestützte Psychotherapie (IPTh Konstanz).

Co-TherapeutInnen auf vier Beinen: El-Niño (17J Knapstruperwallach), Amafee (13J Andalusierstute,) PTH.iA.SV: Arthos Crest (4J Paintwallach), Diego King oft he Day (4J Paintwallach).

Lebensraum Gruppe - Dynamische Gruppenpsychotherapie*

Wir Menschen werden in eine soziale Welt geboren. Wir leben, wachsen und entwickeln uns in Gruppen. Unsere unbewussten und bewussten Bedürfnisse und Konflikte entfalten sich in Beziehungen und richten sich ein Leben lang an das soziale Gegenüber der Gruppe.
Doch was ist die Gruppe?
Wie der Lebensraum Gruppe sich im Miteinander des Prozesses gestaltet, wie Strukturen und Dynamiken erkennbar und wirksam werden, wie ein Wir-Gefühl, ein Drinnen-Draußen, der besondere Charakter dieser Gruppe entsteht, ist Thema des Seminars.
Und wie geht es jedem Einzelnen mit der Gruppe?
Persönliches Erleben und Reflexion, die eigene Wirkung bewusst wahrnehmen zu können, Kommunikations- und Konfliktmuster zu verstehen, sich mit eigenen Grenzen zu konfrontieren und Möglichkeiten zu erweitern, sich als Teil eines Ganzen und als Individuum gestärkt zu fühlen, ist Ziel des Selbsterfahrungsprozesses. Im Mittelpunkt des Seminars steht das Beziehungsgeschehen. Im geschützten Raum der Gruppe sollen sich Begegnung und Kommunikation möglichst frei entfalten können, sodass Experimentieren mit neuem Verhalten und die Dynamisierung der in der Gruppe vorhandenen Ressourcen in Gang gesetzt werden. Ein wesentliches Ziel ist interpersonelles Lernen auf persönlicher und gruppaler Ebene und die Unterstützung freier Kommunikation.

KORLATH Silvia, DSA, Psychotherapeutin (Dynamische Gruppenpsychotherapie), Lehrtherapeutin Dynamische Gruppenpsychotherapie ÖAGG, tätig in freier Praxis in Wien, Gruppenpsychotherapeutin in der psychotherapeutischen Ambulanz des ÖAGG, langjährige Beratungstätigkeit und Psychotherapie im Caritas Familienzentrum Wien, Lehrtätigkeit, Seminare, Supervision.

KAISER Benedikt-Lars, Mag.(FH), Jg.1982, Sozialarbeiter, Gruppendynamiker und dynamischer Gruppenpsychotherapeut in Ausbildung unter Supervision(ÖAGG), tätig in freier Praxis als Psychotherapeut und Gruppendynamiker, in der Sozialpsychiatrie als Sozialarbeiter und als Lehrbeauftragter der FH St. Pölten

„Musik verzaubert“ - Musiktherapie, Integrative Therapie, Resonanz*

Musik kann uns verzaubern, aufregen, verrückt machen, Klänge empfinden wir als harmonisch, unharmonisch, vertraut oder fremd. Die vertraute Stimme erinnert uns an frühere Zeiten, wie von Zauberhand ist die schlechte Laune weggefegt. Tanzen, stampfen, lautes Gegröle, das Eintauchen in magische Momente, die Welt ist voller Klänge und Geräusche, die auf uns einwirken.
In der Gruppe wollen wir uns mit Klängen und Musiken beschäftigen, wir wollen uns von unseren  Lieblingsmusiken gemeinsam verzaubern lassen,  wir wollen fremde und vertraute Musikinstrumente ausprobieren und sie mit unseren Lebensgeschichten in Zusammenhang bringen. Klänge, Resonanzen, Harmonien und Disharmonien, Rhythmen, Takte und Taktlosigkeiten werden uns beschäftigen.
In der Gruppe soll ein Einblick in musiktherapeutisches Arbeiten und Denken gelingen, auf dem Boden der Integrativen Therapie können persönliche und biographische  Themen bearbeitet werden.

Bitte mitbringen: Eigene Lieblingsmusiken (CD, MP3…), (wenn vorhanden und erwünscht)eigene Musikinstrumente, bequeme Kleidung, eine Decke, Wachsmalkreiden

Musikalische Vorkenntnisse werden NICHT vorausgesetzt.

GLAWISCHNIG-GOSCHNIK Monika, Dr.in .med.univ., Ärztin, Psychotherapeutin, Musiktherapeutin, Tätig im psychotherapeutisch-psychosomatischen Konsiliar- und Liaisondienst an der Univ. Klinik für Med. Psychologie und Psychotherapie, LKH-Univ. Klinik Graz, Lektorin für Musiktherapie an den Kunstuniversitäten Graz und Wien, Leitungsteam GRAMUTH (Grazer Ausbildung Musiktherapie), Leitungsteam „Leib oder Leben“

Psychoanalytische Gruppe*

Die psychoanalytische Selbsterfahrungsgruppe schafft einen Rahmen, in dem sich Einzelne im Kontakt mit anderen Menschen intensiver erfahren und Einblicke in ihre oft unbewussten Reaktions-und Verhaltensmuster gewinnen. Sie bietet sich besonders an zur Entwicklung von sozialen Fähigkeiten wie Kontakt-und Beziehungsaufnahme, Abgrenzung, Durchsetzung eigener Bedürfnisse und Einfühlung in die Bedürfnisse anderer.
Darüber hinaus vermittelt sie weitgehende Einblicke in die dynamischen Gesetzmäßigkeiten von Gruppen.

MENSCHIK-BENDELE Jutta, Univ.-Prof.in Dr.in phil., Diplome in Psychologie und Politologie, sowie Promotion als auch Habilitation im Fach Psychologie an der Freien Universität Berlin. Von 1984 bis zu ihrer Emeritierung 2012 o.Univ.Prof. für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Alpen Adria Universität Klagenfurt. Von 2010-2014 Vizerektorin für Forschung. Psychotherapeutische Praxis und Lehrbefugnis für Psychoanalyse, Systemische Therapie und Gruppenpsychoanalyse. Kontinuierliche Leitung von Kleingruppen und der Großgruppe bei den Workshops der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Gruppenanalyse in Altaussee.

Psychodrama Selbsterfahrungsruppe*

Im Psychodrama ist bei der Gruppenarbeit der Rahmen festgelegt, die Gestaltung eines Spiels ist jedoch offen. Alle Mitspieler sollen ihr Thema nach eigenen Vorstellungen und ihren kreativen und spontanen Möglichkeiten umsetzen. Die Vielfalt an Techniken innerhalb des Psychodramas ist groß, denn es handelt sich nicht um ein einfaches Rollenspiel. Rollentausch, Spiegeln und Doppeln sind klassische Techniken des Psychodramas. Der Rollentausch gilt als wichtigstes Element im Psychodrama. Beim Spiegeln und Doppeln hingegen soll der Protagonist die eigene Szene aus einer distanzierten Perspektive betrachten. Dabei entdecken wir neue Handlungsmöglichkeiten und Verhaltensmuster die zur Überwindung wiederkehrender Konflikte führen sollen.  

PEISCHL Maria-Anna, Mag.a, Jg. 1956, A-1010 Wien, Landhausgasse 2/26 Psychotherapeutin, Supervisorin, Politikwissenschaftlerin, ehem. Diplomkrankenschwester, Lehrbeauftragte im ÖAGG Propädeutikum, 20052010 Regionalpolitikerin, seit 2010 Generalsekretärin des ÖAGG, Mitherausgeberin der Publikationsreihe „Feedback“ des ÖAGG, 2013-2015 Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie (ÖBVP).

„Stellen Sie sich vor…!“ – KIP-Selbsterfahrungsgruppe*

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) ist ein psychodynamisches Therapieverfahren. Im Zentrum stehen gezielte, charakteristische Imaginationen, die die Bearbeitung innerer Konflikte ermöglichen. Darüber hinaus können frühe Gedächtnisinhalte zur Darstellung gebracht, Ressourcen entfaltet sowie kreative Lösungsprozesse in Gang setzen werden.
In der Gruppe einigen sich die Mitglieder auf ein Motiv, zu dem sie gemeinsam imaginieren. Es folgen eine Phase der Gestaltung (Malen oder Zeichnen)  und die Reflexion in der Gruppe. Dabei bringen wir das imaginativ Erlebte gemeinsam mit Lebensgeschichtlichem und der aktuellen Situation in Verbindung.

Bitte mitbringen: Decke (die Gruppenimagination findet im Liegen statt) und Zeichenmaterial (Zeichenblock, Farben)

BRÖMMEL Bernhard, Dr. med., FA für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeut, Lehrtherapeut (KIP), Trainer und Supervisor für TFP (Übertragungsfokussierte Psychotherapie der Borderlinesstörungen), 1. Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für angewandte Tiefenpsychologie und allgemeine Psychotherapie (ÖGATAP). Eigene Praxis in 1140 Wien, Penzinger Straße 106/2.

Systemische Gruppenselbsterfahrung*

Dieses Selbsterfahrungsseminar bietet Ihnen eine reflexive und wertschätzende Auseinandersetzung mit Ihrer Lebenssituation, Ihren Beziehungen und Beziehungsmustern. Anhand systemischer Techniken und Vorgehensweisen, die Sie in der Praxis kennenlernen und selbst erproben werden können, dient dieses Seminar einer selbstbestimmten, selbstwirksamen Entwicklung, um eigene Verhaltensmuster besser verstehen, Beziehungen reflektieren und verändern, sowie sich mit Problemen oder Konflikten auseinander setzten zu können.
Übungen und Methoden der Ressourcenaktivierung wie die Wunderfrage, metaphorische Techniken wie z.B. das Externalisieren oder die Arbeit mit Metaphern, das Tetralemma oder auch die Etablierung des sicher Ortes stellen nur einige Techniken dar, die Sie in diesem Seminar kennenlernen werden.

CHLUBNA Karin, Mag.a, Psychotherapeutin der systemischen Familientherapie, Supervisorin, Paartherapie, Kinder- und Jugendtherapie, Beratung, Coaching, Selbsterfahrung, in freier Praxis in Wien tätig.

KALBECK Anna, Mag.a, 1090 Wien, Türkenstrasse 25/16, Systemikerin, Supervision, Coaching, Beratung, Selbsterfahrung, Leitung von Selbsterfahrungsgruppen und Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung, Teamentwicklung, arbeitet im Maimonideszentrum und in freier Praxis, Vorstand des ÖAGG (Österreichischer Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik).

Transaktionsanalytische Gruppe*

Jeder Mensch ist ein selbstverantwortliches Wesen, welches nach Integrität der individuellen Persönlichkeit, bewussten Erfahrungen und Selbstverwirklichung strebt. Veränderungs- und Lernprozesse zielen zu Bewusstheit, Spontaneität und der Fähigkeit zur Intimität.
Die Gruppe arbeitet mit den Grundkonzepten der Transaktionsanalyse nach Eric Berne. Über das Erkennen, wie ich mir und anderen gegenüberstehe, der elterlichen Botschaften, der Art der Transaktionen (Kommunikationsmuster) und der Art der Strokes (Zuwendung) wird der Lebensplan (Skript), der zur Bewältigung von intrapsychischen Vorgängen und Konflikten dient, sichtbar. Einschränkungen in Wahrnehmung, Denken, Fühlen, Verhalten und Kommunikation durch festgelegte Muster werden deutlich und als psychische Überlebensreaktionen erkannt. Die als Kind in Abhängigkeit oder Gefährdung getroffenen Entscheidungen, die in diesen Situationen wichtig waren, können durch Erinnern und Erleben alter Erfahrungen korrigiert werden und neue, der jeweiligen Situation entsprechende, Entscheidungen getroffen werden. Mit unterschiedlichen Methoden – Arbeit am theoretischen Modell, zeichnerische Darstellung oder in Rollenspielen – werden die Grundkonzepte den TeilnehmerInnen nahegebracht. Die Transaktionsanalyse ist den Tiefenpsychologisch-Psychodynamischen Methoden zugeordnet.

BENDA Elisabeth, BA. Pth., A-1100 Wien, Laxenburger Straße 24/9, Transaktionsanalytische Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin am Institut für transaktionsanalytische Psychotherapie – ITAP, Transaktionsanalytische Supervisorin (ÖBVP), Systemische Supervisorin, NLP Trainerin, Traumatherapeutin, arbeitet in freier Praxis.

TRKMIC Annemarie, Dipl.Päd.in, A-8010 Graz, Stiftingtalsstraße 180, A-8224 Kaindorf, Tierarztweg 179, Transanalytische Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin am Institut für transanalytische Psychotherapie – ITAP, Hypnotherapeutin, arbeitet in freier Praxis.

Vom „Schutzengel der Illusion“ (P. Handke) und der Magie des Gegenwartsmoments*

Im Kern der Personzentrierten Psychotherapie (PZT) geht es um das „Es ist was es ist“. Ein genaues, sich erweiterndes Wahrnehmen der sich prozessual von Moment zu Moment verändernden Erlebensqualitäten im Rahmen einer therapeutischen Beziehung.
Illusionen sind für uns, quasi als Echokammern, wichtige Wegweiser zu verschütteten Sehnsüchten, alten Erfahrungen, Ängsten. Sie in ihren Bedeutungen zu ergründen bietet eine Möglichkeit zur Integration vielfältiger Aspekte des Erlebens und damit einer Erweiterung des Selbstkonzepts. Magie begegnet uns in der PZT in Form „magischer Momente“. Kein Ergebnis direktiver Zauberei der TherapeutInnen sondern spürbare Momente wirklicher Begegnung im Sinne der Präsenz von C. Rogers und einer passenden „Response“ nach E. Gendlin - oft essentielle Veränderungsmomente.
Wir werden mit kreativen Mitteln versuchen, körperlich gefühlte Bedeutungen unserer Illusionen, Sehnsüchte und Erfahrungen zu erfassen. Und wir begeben uns auf die Spur „magischer Veränderungsmomente“ bis zurück in die Kindheit. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen Gegenstände mitzubringen, die für Sie gleichsam „magisch“ sind, also mit verdichteter Erinnerung aufgeladen.

WÖBER-STOCKINGER Christine, Personzentrierte Psychotherapeutin in freier Praxis in Eggenburg in NÖ. Lehrtherapeutin und Supervisorin der ÖGWG. 10jährige Tätigkeit in der Psychosomatischen Klinik Eggenburg und langjährige therapeutische Leitung der Kompetenzbereiche für Menschen mit Angsterkrankungen und Somatisierungsstörungen. Kontinuierliche Arbeit sowohl mit Therapiegruppen als auch mit Selbsterfahrungs- und Supervisionsgruppen.

HUBER Markus, Mag., seit 2003 Personzentrierter Psychotherapeut in freier Praxis in Wien. Lehrtherapeut und Supervisor der ÖGWG. Langjährige leitende Tätigkeit in der Betreuung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen.

Verhaltenstherapie*

Die verhaltenstherapeutische Selbsterfahrung hat zum Ziel uns mit uns selbst und unseren Gefühlen zu konfrontieren um unser Verhalten besser verstehen zu lernen. Schemata, die durch unsere emotionalen Erfahrungen in der Kindheit entstanden sind prägen unser Verhalten und sollen durch Übungen in der Gruppe erfahrbar - und damit veränderbar - gemacht werden.
Ausgehend von einer achtsamen und wertschätzenden Grundhaltung wenden wir uns persönlichen Ressourcen aber auch problematischen Selbstanteilen zu.
Die Methoden wie z.B.: Achtsamkeitsübungen, Imaginationsübungen, kognitive Methoden, kreative Methoden, Identifikation dysfunktionaler Schemata und Rollenspiele werden den Bedürfnissen der Gruppe angepasst.

STROBL-UNTERWEGER Carola, Mag.a Psychotherapeutin (Verhaltenstherapeutin, Fortbildungen in Hypnotherapie & Schematherapie). Klinische- & Gesundheitspsychologin, Verkehrspsychologin. Langjährige Tätigkeit in eigener Praxis in Graz. Supervisorin (KAGES, Magistrat Graz, AMS), Leitung von Selbsterfahrungsgruppen und Seminaren zur Persönlichkeitsentwicklung, Lehrbeauftragte im ULG Propädeutikum und an der Meduni Graz, Lehrbeauftragte für PSY II und III in Integrativer Verhaltenstherapie.

Standort

Feldgasse 38
8330 Feldbach
Österreich